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SONDERPROGRAMM AUSBILDUNG - ICH HAB`S GEPACKT!
 

MÜNSTER, 16.02.2010 SKATERS PALACE

Mit dem "Sonderprogramm Ausbildung" hat die Landesregierung in einer besonders schwierigen Situation am Ausbildungsmarkt im Herbst 2006 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche geschaffen, die bis dahin keinen Ausbildungsplatz gefunden hatten.

Die Ausbildungsplätze wurden außerbetrieblich bei wirtschaftsnahen Bildungsträgern eingerichtet. Diese außerbetriebliche Ausbildung hat hohe betriebliche Anteile. Somit lernen die Jugendlichen in betrieblichen Praxisphasen betriebliche Abläufe kennen.

Das "Sonderprogramm Ausbildung 2006" wird vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.
Für das Programm werden mehr als 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit konnten in einem einmaligen Kraftakt landesweit rund 3.000 zusätzliche außerbetriebliche Ausbildungsplätze geschaffen werden. Die Ausbil¬dungsverträge wurden zwischen Ende 2006 und Frühjahr 2007 abgeschlossen. Aktuell sind noch rund 1.600 Jugendliche in dem Programm. Davon nehmen 1.150 Jugendliche (im Wesentlichen 3-jährige Bildungsgänge) an der Winterprüfung 2009/2010 teil


Im Regierungsbezirk Münster suchten zu dieser Zeit rund 1.900 Jugendliche noch nach einer Ausbildung. Davon nutzten letztlich 360 Jugendliche die Chance einer außerbetrieblichen Ausbildung im Sonderprogramm des Arbeitsministeriums – das sind 12 Prozent aller Sonderprogramm-Teilnehmer in Nordrhein-Westfalen. 76 von ihnen haben diese bereits im Sommer 2009 nach zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen oder konnten in eine reguläre betriebliche Ausbildung wechseln. Jetzt kommen die Sonderprogramm-Auszubildenden, die sich für mindestens 3-jährige Ausbildungsgänge entschieden haben, hinzu. Viele erhalten in diesen Tagen mit ihren Gesellenbriefen auch die Eintrittskarte in Beruf und Arbeit. "Das ist ein großer Erfolg. Ohne rechtzeitige Intervention hätten viele der Jugendlichen gar nicht oder erst mit erheblichem Zeitverlust ausgebildet werden können. Jetzt haben die qualifizierten jungen Leute eine gute Chance, ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt zu finden", sagte Laumann.



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Stand dieser Seite: 25.02.2010

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