DIE PREISTRÄGER
 Der 1. Preis in der Kategorie "Wirtschaft" ging an die Carpegen GmbH aus Münster. Die Carpegen GmbH hat sich durch die Innovation der "CarpegenMyco Diagnostics" verstärkt der Diagnose von Pilzerkrankungen zugewendet. Unter anderem durch den häufigen Einsatz von Antibiotika kam es zu einer stärkeren Ausbreitung von Pilzkrankheiten. In der Behandlung von Mykosen wird aufgrund der großen Erregervielfalt wenig erregerspezifisch vorgegangen. Dieses soll durch das neue Verfahren der Carpegen GmbH erleichtert werden.
Das Pendant in der Kategorie "Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft" errang die Firma Jüke Systemtechnik GmbH aus Altenberge. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut aus Dresden gelang es ihnen, einen neuartigen keramischen Detektor für die Gas-Chromatographie zu entwickeln. Hiermit ist es möglich, die Konzentration von halogenierten Kohlenwasserstoffen in einem durchströmenden Gas zu bestimmen. Der gaschromatographische Detektor wird derzeit in Bereichen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, bei Qualitätskontrollen sowie in der industriellen Prozessüberwachung, beispielsweise von Müll-Verbrennungsanlagen, angewendet. Bisher wurde für diesen Prozess auf einen Elektroneneinfangfilter zurückgegriffen, dessen Einsatz jedoch aufgrund seiner radioaktiven Komponenten nicht ganz unproblematisch ist.
Der Sonderpreis "Energie-innovativ" ging an die Farmer Automatic Josef Kühlmann GmbH & Co.KG. In der heutigen Zeit wird es immer bedeutender, die von der Natur gegebenen Energien effizient zu nutzen.
Farmer Automatic hat sich dieses Anliegen zum Vorbild gemacht und ein Gesamtsystem entwickelt, welches drei Bereiche intelligent miteinander verbindet: Die Stallentmistung, die Kot-Trocknung und die Stromerzeugung.
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